Pressemitteilungen 2011


Pressemitteilung 11/2011   Berlin, 13.12.2011

Wir leben im JETZT – Mitgliederwünsche umsetzen und planen

Zweck und Gegenstand einer Genossenschaft ist vorrangig die Förderung ihrer Mitglieder.

Unsere letzte Pressemitteilung informierte Sie über eine Mitgliederversammlung besonderer Art. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat, Vorstand und den Mitgliedern wurden Überlegungen angestellt, wie die Solidargemeinschaft Genossenschaft auch zukünftig ihre gesteckten Ziele erreichen kann bzw. wie Vorstellungen und Wünsche der Mitglieder umgesetzt werden können.

Nach 15-jährigem Bestehen ist die Genossenschaft ein stabiler Faktor und wirtschaftlich erfolgreich.

Wichtige Themen, wie z. B. ökologische Investitionen in den Bestand, Stärkung der sozialen Aktivitäten, Planung von Investitionen bis 2020 sowie die Mietpreisentwicklung für Mitglieder waren Bestandteil des Vortrages durch das Vorstandsmitglied Andrej Eckhardt. So kann sich jedes fünfte im Bestand wohnende Mitglied über eine Mietpreissenkung mit Beginn des neuen Jahres freuen. Wir wissen, es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und bestätigt, dass der vor 15 Jahren eingeschlagene Weg richtig ist und war.


Pressemitteilung 10/2011   Berlin, 02.12.2011

Starke Gemeinschaft – familienfreundliche Konzepte – vernünftiges Wohnen dauerhaft

Die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG – vor 15 Jahren gegründet – bietet eine Vielzahl sozialer Leistungen an. Dazu gehören nicht nur die Gründung der Stiftung „Grüne Mitte“, der Kulturtreffpunkt für alle Generationen oder die Schaffung eines Familiengartens, sondern auch die Eltern-Kind-Gruppe oder ein Studentenstammtisch.

Viel persönliches Engagement unserer Mitglieder im Siedlungsausschuss oder Kulturbeirat setzte so manches Ausrufungszeichen der Gemeinsamkeit. Im März dieses Jahres spiegelte die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung Meinungen und Ideen wider. Fragen, wie z. B. welche Unterstützung wünschen sich die Mitglieder von ihrer Genossenschaft oder wie soll sich die „Grüne Mitte“ in der Außendarstellung präsentieren, wurden gestellt. Auch die Planung bis 2019 war ein interessantes Thema.

Am 6. Dezember 2011 haben Aufsichtsrat und Vorstand zu einer erneuten Informations- und Diskussionsrunde eingeladen, in der die Mitglieder erfahren, ob und wie ihre Wortmeldungen in die aktuelle und mittelfristige Entwicklung der Genossenschaft einfließen werden und in welche Richtung die Genossenschaft steuert.


Pressemitteilung 9/2011   Berlin, 25.10.2011

Zum 7. Mal verschenken wir Bäume – magisch hat diese Aktion bisher viele angezogen

Über sieben Brücken muss aber keiner gehen, wenn er am Mittwoch, dem 26. Oktober 2011 um 14:30 Uhr an der traditionellen Baumpflanzaktion im Innenhof des Siedlungshofes 1 zwischen der Alten Hellersdorfer und Neuruppiner Straße teilnehmen möchte. Es werden rotblühende Rosskastanien für sieben Mädchen und sieben Jungen (erstmals ein Zwillingspärchen dabei) gepflanzt. Eingeladen zum traditionellen Baumpflanzen sind stets Mieter der „Grünen Mitte“, deren Nachwuchs in den vergangenen Monaten das Licht der Welt erblickte.

Anschließend sind die Teilnehmer zum gemütlichen Kaffeetrinken in die Evangeliums-Christengemeinde eingeladen, um nicht nur die Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das Leben im Kiez zu nutzen, sondern auch Vertreter der im vergangenen Jahr neu gegründeten Eltern-Kind-Gruppe kennen zu lernen. Die bestehende Eltern-Kind-Gruppe freut sich auf neue Kinder, auf neue Muttis und Vatis.


Pressemitteilung 8/2011   Berlin, 31.08.2011

Kinozeit günstig

Anlässlich des 15-jährigen Geburtstages der Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ wird diese in der Kino Kiste Hellersdorf insgesamt 4 Filme präsentieren. Jeden 1. Montag in den Monaten September bis Dezember 2011 wird um 15:30 Uhr ein Film gezeigt. Für Mitglieder und Mieter unserer Genossenschaft beträgt der Eintritt 1,00 Euro.
Wertcoupons können zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag und Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr) im Kulturtreffpunkt, Fercher Straße 8 oder am Empfang Neuruppiner Straße 24 täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr abgeholt werden.

Am 5. September wird der Film – Almanya – Willkommen in Deutschland gezeigt. Nächste Termine zum Vormerken: 3. Oktober, 7. November, 5. Dezember.


Pressemitteilung 7/2011   Berlin, 11.07.2011

Diesem Schreiben an unsere Mitglieder und Mieter, welches auf die Artikel im Berliner Kurier vom 8. und 9. Juli 2011 antwortet, können Sie die Entstehungsgeschichte der „Grünen Mitte“, ihr soziales Engagement und den Sachverhalt entnehmen.

Im Übrigen haben wir am Freitag auf der Online-Seite des Kuriers eine Stellungnahme abgegeben, die innerhalb kürzester Zeit wieder herausgelöscht wurde.

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Wohnungsgenossenschaft "Grüne Mitte" Hellersdorf eG
Neuruppiner Straße 24 • 12629 Berlin

An alle
Mitglieder und Mieter

Berlin, 11.07.2011

Artikel im Berliner Kurier am 8. und 9. Juli 2011

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Mieter,

als wir vor ca. 15 Jahren die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG gründeten, war es uns wichtig, diesen Wohnungsbestand so zu sichern, dass ein vernünftiges Wohnen dauerhaft möglich ist. Darüber hinaus war uns wichtig, eine weitere Vielzahl von sozialen Leistungen anzubieten.

Dass wir dies konsequent verfolgen, kann man z. B. an unseren Aktivitäten, wie Gründung der Stiftung „Grüne Mitte“, Kulturtreffpunkt für alle Generationen oder Schaffung eines Familiengartens sehen.

Mit diesem Weg, den wir bestritten haben, im Übrigen ohne öffentliche Subventionen, ohne nachhaltige weitere Unterstützung und immer unabhängig, bedeutet aber auch, nicht immer Freunde zu haben. Mehr als einmal haben wir bereits kritisch in den Medien gestanden, weil wir unseren Weg allein gegangen sind. Nun ist es uns wieder einmal gelungen „auf die Titelseite“ einer Boulevard-Zeitung mit einem Artikel zu kommen, der nicht den Tatsachen entspricht.

In unserem Bestand lebt die Familie Pitt, beide über 80 Jahre alt. Schon seit Anfang des Jahres ist Frau Pitt schwer krank. Bereits seit März 2011 bemühen wir uns, mit der Familie Pitt – also mit dem Ehemann und der Tochter - für die schwierige Situation eine Lösung zu finden. Frau Pitt hat Tag und Nacht mehrfach Schreianfälle und andere laute Anfälle, die für die Umgebung nicht sehr schön sind. Insofern ist es verständlich, dass ein Teil der umliegenden Mieter – stellen Sie sich vor, Sie werden durch Schreie aus dem Nachtschlaf gerissen – sich bei uns beschwerten, sich in ihrem Wohnumfeld sehr beeinträchtigt fühlten und Mietminderung geltend machen wollten. Wir haben die betroffenen Mieter bereits Anfang April um Verständnis gebeten, haben ihnen mitgeteilt, dass nach einer Lösung gesucht wird. Nach weiteren drei Monaten haben wir die Tochter von Familie Pitt vorab telefonisch gebeten, die bisher durchgeführten Mietminderungen zu übernehmen, da die Grüne Mitte nicht der Verursacher ist.

Liebe Mitglieder, liebe Mieter, seien Sie versichert, dass auch zukünftig keine Nachteile bei Krankheit entstehen. Wichtig ist dabei für uns alle, dass wir immer eine gemeinsame Lösung finden und wir gehen davon aus, dass auch für Frau Pitt eine angemessene Lösung durch ihre Familie gefunden werden kann.

Wir glauben, dass dieser Artikel schlecht recherchiert ist und Familie Pitt instrumentalisiert wurde, um das Sommerloch zu füllen. Wir selbst empfinden das als Skandal und werden hierzu auch unsere rechtlichen Möglichkeiten prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhardt

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Pressemitteilung 6/2011   Berlin, 28.06.2011

Im Folgenden erhalten Sie den Wortlaut unseres Schreibens an die Bezirksbürgermeisterin vom 27.06.2011 zur Kenntnis. Unseren Artikel in der Genossenschaftsinformation Mai 2011 - „Grüne Mitte“ unterstützt Parkbühne Biesdorf - haben Sie sicherlich auch gelesen.

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Wohnungsgenossenschaft "Grüne Mitte" Hellersdorf eG
Neuruppiner Straße 24 • 12629 Berlin

An das
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Dagmar Pohle
12591 Berlin    

Artikel zur Parkbühne in unserer Genossenschaftsinformation – Ihr Schreiben vom 08.06.2011

Sehr geehrte Frau Pohle,

es freut uns natürlich, dass Sie mit Interesse unsere „Genossenschaftsinformation“ lesen. Und es ist Ihnen natürlich unbenommen, zu dem einen oder anderen Beitrag eine stark abweichende Meinung zu haben. Wenn wir die vergangenen rund 15 Jahre zurückblicken, gehörte eine konträre Willensbekundung seitens der politisch Verantwortlichen gewissermaßen zu unserem täglichen Brot. Besonders bedenkenswert, wenn die Gründungsmütter und -väter unserer Genossenschaft berichten, gegen welche Widerstände die damalige Bürgerinitiative kämpfen musste.

Doch nun zu Ihrer Replik. Es war sicherlich von Herrn Dr. Niemann verdienstvoll, die Parkbühne nicht völlig abzuschreiben, sondern deren Nutzung auszuschreiben. Die Verrottung zur Ruine wäre ja wahrlich kein Ruhmesblatt gewesen, zumal damals die Anstrengungen zur Rettung des Schlosses Biesdorf auf Touren kamen. Andere – nicht so öffentlichkeitswirksame Objekte – rutschten in den Abgrund der Ruinen. Verschwunden sind markante kommunale Kulturprojekte wie die Galerie HO, das originäre Kunsthaus „Flora“ (das es freilich als Ort noch gibt) mit seinen legendären Kunstlandschaften oder der lebendige Kulturaustausch mit Budapester Künstlern – lange nichts mehr davon gehört. Auferstehung war da kein Thema.

Nun zu den Leistungen des Natur- und Umweltamtes. Soweit wir wissen, ist der Park kommunales Eigentum. Ist denn da dessen Pflege und Erhaltung, z. B. durch beleuchtete Gehwege und Instandhaltungsarbeiten am Objekt eine besondere kulturelle Leistung? Als Eigentümer müssen wir auch unsere Häuser und Wohnungen instand halten und modernisieren, sonst wären wir über kurz oder lang vom Markt verschwunden. Wir müssen also investieren, kalkulieren und viel nachdenken. Das wird in Ihrem Amt sicherlich auch geschehen, denn schließlich sind die Produktbudgets wichtige Bestandteile des Globalhaushaltes. Auch die für kulturelle Leistungen – egal ob Blütenfest oder Musikschule.

Warum sind wir denn nun mit unserem Projekt Kulturcampus gescheitert – eine vernünftige Kooperation mit dem Bezirksamt und (um es finanzpolitisch zu benennen) Produktkosten, die unter dem Durchschnitt aller Bezirke liegen, hätte sicherlich zusätzliche Mittel für unseren Bezirk gebracht? Auf die verschenkten Möglichkeiten, als die ehemaligen Kita-Gebäude an der Michendorfer Straße noch standen, wollen wir an dieser Stelle gar nicht eingehen.

Auch ist es erschreckend, dass unsere Regionalzeitungen immer wieder über Probleme von Sportvereinen in unserem Bezirk berichten. Wie diese hilflos den bürokratischen Hürden ausgeliefert sind und hier auch scheinbar keine konstruktive Zusammenarbeit gewünscht ist.

In Ihrem Schreiben verwenden Sie den Begriff Diffamierung. Auch die mehr als 100 Anwesenden zu unserer Mitgliederversammlung am 23. Juni fanden dies im Zusammenhang mit einem sachlichen Artikel völlig überzogen. Was Diffamierung wirklich bedeutet, konnten wir allerdings an jenem Abend gleichfalls beleuchten. So hatten sich vor einiger Zeit nahezu einhundert Mieter mit Hilferufen an Ordnungs- und Umweltamt wegen der Belästigung durch den Imbiss Wuhle-Bistro gewandt. Ständig betrunkene und grölende, die Gegend verunreinigende Mitbürger um sich zu haben, ist wahrlich nicht jedermanns Sache. Prompt fand sich unsere Genossenschaft deswegen in einer Auflistung der SPI-Stiftung von ausländer-feindlichen und rechtsextremistischen Vorfällen wieder. In einer bundesweit verbreiteten Dokumentation also. Ist das eine Diffamierung gewesen – was meinen Sie?

In der Hoffnung, dass es zum Wohle der Einwohner von Marzahn-Hellersdorf gelingt, einen vom solidarischen Miteinander geprägten Bezirk weiter mit vielen bunten Facetten in puncto Lebensqualität auszugestalten, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Wohnungsgenossenschaft
„Grüne Mitte“ Hellersdorf eG

Eckhardt

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Möchten Sie weitere Informationen zu diesem Vorgang haben, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – Telefon 992939-0.


Pressemitteilung 5/2011   Berlin, 01.06.2011

Wie immer innovativ!

Die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG jetzt auch bei Facebook.

PS

Demnächst im Kino – unser neuer Werbefilm!


Pressemitteilung 4/2011   Berlin, 05.05.2011

Unser Schreiben an die Bezirksbürgermeisterin zum aktuellen Thema Schließung der Müllabwurfanlagen:

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Wohnungsgenossenschaft "Grüne Mitte" Hellersdorf eG
Neuruppiner Straße 24    12629 Berlin

An das
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Dagmar Pohle
12591 Berlin


Berlin, 04.05.2011    

Weiterbetrieb der Müllabwurfanlagen – Ausnahmegenehmigungen


Sehr geehrte Frau Pohle,

auch die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG ist durch die beschlossene Änderung der Bauordnung im Juni 2010 betroffen. In unserem Wohnungsbestand gibt es rund 150 Wohnungen in seniorenfreundlichen Häusern, die über eine Müllabwurfanlage verfügen. Für unsere älteren Bewohner ist dies unter anderem ein wichtiger Komfort, der ein hohes Maß an Selbstständigkeit im Alter ermöglicht.

Deshalb haben wir im Februar 2011 eine Anfrage an die Bauaufsicht des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf gestellt, weil wir den Gesetzentwurf nicht unwidersprochen hinnehmen können. Anfang März erhielten wir zu unserer Anfrage die Mitteilung von der Bauaufsicht „Auch unter dem Gesichtspunkt einer von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angekündigten praktikablen Lösung, ist es aus meiner Sicht noch nicht notwendig, Abweichungen zu beantragen.“

In einer kurz vor Ostern stattfindenden Tagung zur Wohnungswirtschaft in unserem Bezirk wurden interessante Daten, Projekte und Ideen bekannt gegeben. Hier äußerten Sie: „Obwohl in der Bevölkerung viel pro diskutiert werde, habe bisher keine einzige Gesellschaft oder Genossenschaft einen Antrag auf Aussetzung des Müllschluckerverbots gestellt.“ Da sind Sie von Ihrem Amt wohl nicht richtig informiert worden. Als Anlage erhalten Sie unseren entsprechenden Schriftwechsel.

Mit freundlichen Grüßen

Wohnungsgenossenschaft
„Grüne Mitte“ Hellersdorf eG

Eckhardt

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Sollten Sie weitere Informationen zu diesem Schriftwechsel wünschen, nehmen Sie bitte zu uns Kontakt auf.


Pressemitteilung 3/2011  Berlin, 12.04.2011

Familienprojekt Hausgarten - Wasser für die Hausgärten

Gemeinschaftsaktion am vergangenen Wochenende

Bei der Planung zur Gestaltung des Innenhofes hatte die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG im vergangenen Jahr eine gute Entscheidung getroffen, Hausgärten zur Nutzung durch Mitglieder und Mieter, die in diesem Siedlungshof wohnen, anzubieten.

Im vergangenen Herbst wurden 21 Hausgärten angelegt, d. h. Zäune gezogen und erste Rodungsarbeiten vorgenommen. In diesem Jahr geht es richtig los. Nur wenige Gärten werden noch nicht genutzt, die meisten Flächen haben bereits ihren „Laubenpieper“ gefunden.

Großes Interesse an einem Hausgarten entstand auch bei der Eltern-Kind-Gruppe, die sich Ende des vergangenen Jahres bildete. Im Moment haben sich fünf junge Familien für ein Miteinander in einem ca. 250 qm großen Hausgarten entschieden. Für die Kinder besteht die Möglichkeit, in einer altershomogenen Spiel-Kontakt-Gruppe die Natur kennen zu lernen. Außerdem wird die soziale Kommunikation zwischen den Eltern und den anderen Gartennachbarn unterstützt. Dieses Familienprojekt wird durch die Stiftung „Grüne Mitte“ gefördert.

Am vergangenen Wochenende erfolgten neben dem Spatenstich für den Familiengarten in Zusammenarbeit mit den anderen Nutzern der Hausgärten in Eigenregie Ausschachtarbeiten zur Vorbereitung der Verlegung der Wasserleitung. Zu Beginn der gemeinsamen Aktion war das Klima untereinander noch recht verhalten, aber je mehr Stunden vergingen und je mehr Erde bewegt wurde, umso lockerer wurde die Atmosphäre. Ein gemeinsames Grillen und entspannte Gespräche beendeten den Einsatz. Alle Beteiligten waren sich einig, das war ein gelungener Start in den Frühling und alle freuen sich auf die erste Ernte in ihrem Hausgarten.

Zu den Fotos


Pressemitteilung 2/2011   Berlin, 11.04.2011

Nicht alle Wünsche werden wahr – wie geht es weiter  - welche Unterstützung vermissen die Genossenschaftsmitglieder

Eine Genossenschaft zeichnet sich unter anderem durch das Mitbestimmungsrecht ihrer Mitglieder aus. Ende März 2011 wurden die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ Hellersdorf eG aufgefordert, an der längerfristigen Perspektive ihrer Genossenschaft mitzuwirken. Die anwesenden 137 Mitglieder hatten Gelegenheit, sich in einer lockeren Diskussionsrunde zur Darstellung der „Grünen Mitte“ nach innen und außen zu äußern.

Nicht nur der Anbau von Aufzügen, der Wunsch nach attraktiven 2-Raum-Wohnungen, nach einem Seniorensportplatz oder einer Altersmischung in den Häusern wurden angesprochen, sondern auch die Vielfältigkeit im Kulturtreffpunkt und die ungenügende Förderung der Kultur durch das Bezirksamt überhaupt.

Aufsichtsrat und Vorstand sowie alle Mitglieder sind sich einig, die bisherige Vermietungsstrategie beizubehalten und Neumieter genau zu prüfen. Angemessene Mietpreise sollen auch zukünftig gehalten und Projekte gefördert werden.

Derzeit steigende Mitgliederzahlen zeigen, dass sicherer Wohnraum im Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf gefragt ist und gegenseitiges Miteinander und Helfen sowie soziale Kompetenz noch mehr ausgebaut werden müssen.

Auch die vielseitige ehrenamtliche Arbeit z. B. im Siedlungsausschuss ist ein wichtiges Kriterium im Miteinander. Die Siedlungsausschussmitglieder sind Kontaktpersonen zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand bzw. der Verwaltung und geben Wünsche und Probleme weiter oder werden bei wichtigen Vorhaben wie der Planung und Gestaltung der Außenanlagen mit einbezogen.

 


 

Pressemitteilung 1/2011   Berlin, 08.04.2011

Krabbler treffen bald auf Regenwürmer & Co.

Eine besondere Auferstehung auf ehemaligem Kita-Gelände

Keine Angst vor kleinen Tierchen – vor allem, wenn man diese neugierig betrachten kann. So geht es sicherlich bald den jüngsten Krabbel-Mädchen und -Jungen, die in der Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ in Berlin-Hellersdorf wohnen.

Und das kommt so: Seit November 2010 – genauer gesagt gleich nach dem traditionellen Bäumchen pflanzen für die kleinsten Mieter – gründete sich eine Eltern-Kind-Gruppe. Während der ersten Treffen im Kulturtreffpunkt der Genossenschaft fand ein reger Austausch zu Erziehungsfragen wie zum leidigen Eltern-Thema Einschlafen und zur gesunden Ernährung statt. Gegenwärtig dominiert das Problem der fehlenden Kitaplätze immer häufiger die Elterngespräche. Erfreulicherweise entstand dabei aber auch die Idee von einem ökologischen Familiengarten. Pikanterweise auf einem Areal, auf dem eine Kita mehrere Jahre leer stand.

Nun also kurz vor Ostern noch eine Auferstehung. Am 8. April 2011 war es endlich soweit, der erste Spatenstich für das Familienprojekt fand statt. Unterstützt wird dieses finanziell von der Stiftung „Grüne Mitte“, eine Sozialpädagogin der Genossenschaft begleitet die Realisierung.

Neben einem kleinen Gerätehäuschen mit Unterstellmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten für Eltern, Kräuter- und Gemüsebeet sollen vor allem Spielflächen für Kinder in der freien Natur entstehen, die über die klassische Rutsche und das Klettergerüst hinausgehen, denn diese Spielgeräte finden sie auf dem zukünftigen Spielplatz direkt vor dem eigenen Gartentor. Neben einem kleinen Schlammbecken, einem kindgerechten Freilandlabor etc. erwarten die kleinen Krabbler viele Abenteuer. Und wenn alles fertig ist, soll auch ein kleiner tierischer Dauerbewohner dazukommen – vielleicht ein stolzer Hahn für alle Frühaufsteher.